Biographie

Sebastian Schunke – Komponist und Pianist von Weltruf aus Berlin

Als erstem Europäer ist es Sebastian Schunke in seinem Wirken als Komponist und Jazzpianist gelungen, sich in der Welt des Latin Jazz einen internationalen Ruf zu erarbeiten. Schunke gilt als Stilpräger eines neuen modernen europäisch geprägten Latin Jazz mit dem er weltweit erfolgreich unterwegs ist

Sebastian Schunke steht seit 15 Jahren für einen energetischen Jazz der internationalen Spitzenklasse. Der ehemalige Wahlnewyorker und nunmehr Wahlberliner Sebastian Schunke, der zu den führenden Jazzpianisten zählt, erarbeitet in unterschiedlichen Besetzungen regelmäßig ein völlig neues Soundkonzept, in dem er den modern Berlin Jazz mit afrikanischen und lateinamerikanischen Elementen verbindet. Mit hochgelobten CD Veröffentlichungen, Tourneen durch Asien, Lateinamerika, Afrika, Europa und die USA hat sich Sebastian Schunke einen festen Platz in der Spitze der internationalen Latin-Jazzszene verschafft.

Renommierte Künstler wie Paquito d´Rivera, Nils Wogram, Antonio Sanchez, Richie Flores oder John Benitez begeisterten sich für Schunkes neuen Stil und sind Teil seines internationalen Wirkens.

Biografie

Sebastian Schunke wurde 1973 geboren und verbrachte seine Kindheit in Gehrden bei Hannover. Mit 6 Jahren begann seine klassische Klavierausbildung. Sie war geprägt von Beethoven, Brahms, Chopin und Debussy. Dann mit 12 Jahren entdeckte er die Musik Eddie Palmieris, Chick Coreas und Gonzalo Rubalcabas. Sebastian Schunke war begeistert vom Jazz und dessen Verbindung mit lateinamerikanischen Rhythmen.

1996, im Alter von 23 Jahren, zog es Sebastian Schunke zum ersten Mal nach New York. Fasziniert von dem Zusammenleben verschiedener Kulturen begann er sein eigenes musikalisches Konzept, die Verbindung von modernem lateinamerikanischem Jazz und europäischer Musiktradition, zu entwickeln.

Ende 1998 folgte sein zweiter fast 2-jähriger Aufenthalt in New York. Seine musikalische Entwicklung wurde dabei beeinflusst von seinen New Yorker Lehrern Garry Dial, Hilton Ruiz, Sonny Bravo und der Manhattan School of Music. Sebastian wurde Teil der New Yorker Latin Jazz Szene. Im Jahr 2000 folgte der Wechsel in die Musikmetropole Berlin, wo er sein Jazzklavierstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin absolvierte.

Seine Kompositionen beeindruckten weltberühmte Latin Jazz Musiker wie John Benitez, Antonio Sanchez, Richie Flores oder Dafnis Prieto mit denen er Anfang 2000 in New York seine international hochgelobte Debut-CD „Symbiosis“ (veröffentlicht bei Timba/Edel) aufnahm. In seiner zweiten CD „Mouvement“ (veröffentlicht bei Timba/Edel) als Bandleader schuf er im Jahr 2004 ein orchestrales Gesamtkunstwerk mit Streichern, Elektronik, Gesang, E-Gitarre, Bläsern und Rhythmussection. Bei der im Jahr 2007 erschienenen CD „Vida Pura“ (veröffentlicht bei Timba/Edel), stand die kubanische Sängerin Olvido Ruiz und die Entwicklung eines eigenen Songkonzepts im Vordergrund. Auf „Vida Pura“ und „Mouvement“ vereinte Schunke international bekannte Musiker Kubas mit Vertretern der Avantgarde Szene Berlin und New Yorks. In 2008 nahm er die CD „Back in New York“ mit einem Allstar-Team auf. Dabei war es eine ungeheure Ehre für Schunke, dass der 9 fache Grammy Gewinner Paquito d´Rivera als Klarinettist auf allen neuen Titeln mit dabei ist. Die Musik öffnet sich auf „Back in New York“, entfernt sich weiter vom Latin Jazz, hin zu einem World Jazz eigener Schunkescher Prägung. Die CD „Life and Death“ aus dem Jahr 2011 erhält zum ersten Mal Soloeinspielungen von Schunke und in der Band wird das moderne Berlin Element hervorgehoben. Die Band besteht aus den jungen und wilden Berlinern: Diego Pinera, Marcel Krömker und Dan Freeman und als Gast dem mehrfachen Grammy Gewinner Pernell Saturnino aus New York – das Konzept wird  freier und wilder! 2012 führt Schunke wieder eine internationale Band zusammen, um sein bisher reifestes Werk Genesis. Mystery and Magic aufzunehmen. Mit dabei Musiker wie Nils Wogram oder Alex Sipiagin. Im Jahr 2018 wird sein „radikalstes“ Album veröffentlicht. Die Duo CD „Elusive Beauty“ mit Ausnahmeschlagzeuger und Echo Preisträger Diego Pinera. Schunke kreiert auf dieser CD erneut einen neuen Stil: den fourth stream. Eine Symbiose aus der Neuen Musik des 21. Jahrhunderst mit der Afro-Lateinamerikanischen Musiktradition.

Sebastian Schunke tourt mit seiner Musik seit 2002 regelmäßig durch die ganze Welt. In seinen Projekten vereint Schunke in wechselnder Besetzung renommierte Grammy Award Gewinner aus Kuba, Paris, Berlin und New York wie Pernell Saturnino, Peter Brainin, Yosvany Terry, Felipe Cabrera, El Indio, Orlando Poleo, Lukmil Perez, Anders Nilsson, Chris Dahlgren, Nils Wogram, Alex Sipiagin, Diego Pinera oder Hans Glawischnig..

Sebastian Schunke tourte u.a. elf Mal nach Lateinamerika (Kolumbien, Chile, Peru, Venezuela, Uruguay), neun Mal nach China, nach Laos, mehrmals in den USA, der Türkei, Kuwait, den Niederlande, nach Schweden, nach Litauen, Luxemburg, Malta, Polen, Honduras, Guatemala, Mexiko, Haiti, Nicaragua und mehrfach in Deutschland. Eine besondere Ehre stellte es für Schunke dar, den deutschen Bundespräsidenten nach Afrika als offizieller Kulturbotschafter Deutschlands mit Konzerten begleiten zu dürfen. In Kolumbien wurde die Sebastian Schunke Group beispielsweise als Top Act in Bogotá auf dem „Jazz al Parque Festival“ und in Calí auf dem „Ajazzgo Jazzfestival“ von jeweils mehr als 5000 Fans gefeiert. Dabei wird Sebastian Schunke immer wieder durch das Goethe-Institut, die Deutschen Auslandsvertretungen aber auch Wirtschaftsunternehmen wie Lufthansa, BMW, Allianz oder Adidas unterstützt.

Mehrere Preise wie den Jazzpreis des Berliner Senats (2004, 2006, 2008, 2013, 2017), den Berlin Jazz Award und mehrfach den CD-Kritikerpreis der kanadischen Jazz Fachpresse hat Sebastian Schunke gewonnen.

Im Rahmen von Lehraufträgen, Gastprofessuren und vielen Masterclasses im In- und Ausland lehrt Sebastian Schunke seine Kompositionsprinzipien an verschiedenen Hochschulen, bspw. hatte Sebastian Schunke einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik, „Hanns Eisler“, für das Jazz-Institut Berlin und eine vom DAAD geförderte Gastprofessur an der Universidad de Chile. Seit 2017 hat Sebastian Schunke eine kooperation mit Yamaha. Neuerdings arbeitet Schunke viel mit modernen Tänzerinnen zusammen, die u.a. Mitglieder von Sasha Waltz Tanzcompany sind.

Sebastian Schunke zählt seit Jahren zur Avantgarde des Latin Jazz. Er wird in einem Atemzug mit großen Musikern wie Gonzalo Rubalcaba und Michel Camilo genannt wird. Seine Musik entwickelt sich ständig weiter und so bricht er auf zu neuen Ufern – einem energiegeladenen, hippen europäisch lateinamerikanisch geprägten World Jazz!

CDs von Sebastian Schunke als Leader:

Sebastian Schunke Euro Latin Progression „Symbiosis“  (2002)

Sebastian Schunke Orchestral Expression „Mouvement“ (2004)

Sebastian Schunke meets Olvido „Vida Pura“ (2007)

Sebastian Schunke featuring Paquito de Rivera ”Back in New York” (2008)

Sebastian Schunke “Life and Death” (2011)

Sebastian Schunke “Genesis. Mystery and Magic” (2014)

Sebastian Schunke / Diego Pinera „Elusive Beauty“ (2018)

 

Ausgewählte Festivals und Konzerte als Bandleader seit 2003

Jazz al Parque, Bogotá, Colombia (2003), International Jazz Festival Manizales, Colombia (2003, 2006), International Jazz Festival Calí, Columbia (2007), Jazz Festival Bucaramanga, Colombia (2003, 2008) International Piano Festival Bucaramanga (2006), International Piano Festival Barrancamerbeja, (2006); Jazz Festival Caracas (2003), Goethe-Institut Caracas (2003, 2006), German Embassy, Bogotá, Colombia (2006),  Universidad Nacional Bogotá,(2003); Italian Culture Institut Etiopia, Africa (2004), French Culture Institut, Benin, Africa (2004), German Consulate Benin, Africa: Concert for the German President (2004), Xinghai Concert Hall, Guangzhou, China (2005, 2008), German Consulate, Guangzhou, China (2005, 2006, 2007), JZ Club, Shanghai (2005, 2006), True Colors Jazz Club, Shenzhen (2005, 2006), German Consulate, Shanghai (2006, 2007), Blue Nites Festival, Berlin (2005), Kemptener Jazzfrühling, Germany (2003), APC-Summer Festival, Kempten (2005), Symphonie Hall, Istanbul, Turkey (2003), European Week Cartagena, Colombia (2007, 2008), Masala Weltbeat Festival, Hannover (2005), German Embassy Vientiane, Laos (2008); Concerthall Vientiane, Laos (2008); Concerthall Valletta, Malta (2008); Jazzfestival Wiehl, Germany (2008); Shezhen Concert Hall, China (2008); ExpoAlemania, Bogota, Colombia (2008); North Sea Around Town Festival, Rotterdam (2009); Thelonious Jazz Club, Chile (2009); LillaHotel Barren, Stockholm (2009); Rigas Ritmi Jazzfestival, Latvia (2010); Yoshi´s Jazz Club, Oakland, USA (2010); Teatro Libre Jazz Festival, Bogota (2011); EUNIC International Jazz Festival, Lima, Peru (2011), International Jazz Festival Naguanagua, Venezuela (2013), Xinghai Concert Hall, China (2013); Glenn Miller Jazz Café, Stockholm (2014); Nochtspeicher, Hamburg (2014); Xinghai Concert Hall Jazz Festival, China (2014); OCT-Loft Jazz Festival, China (2014, 2016), German Embassy Kuwait (2014), German Embassy Lima, Peru (2014); JZ Jazz Festival, Shanghai, 2015, German Embassy, Lima, 2015, German Embassy, Kuweit, 2015; General Consulate Shanghai (2016); Tianhe International Music Festival, Guanghzou (2016); OCT Loft Jazzfestival, China (2016); International Jazz Festival Port-au-Prince, Haiti (2017); International Jazz Festival of Nicaragua (2017), Pop-up Tour, Mexico (2017); International Jazzfestival of Guatemala (2017), International Jazzfestival of Honduras (2017); Kuwait Cultural Centre (2018).

Jazz- und Kompositionsstudien

Manhattan School of Music, New York; Hochschule für Musik “Hanns Eisler”, Berlin; Garry Dial, Michael Abene, Sonny Bravo, Hilton Ruiz, Alan Gampel, Prof. Köhler; Prof. Jiggs Whigham, Kurt Klose, Brunhilde Kolb.